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HAWI – temporäres experimentelles Wohnen

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Im Bau 1 am Kemepelenpark werden das 4. und 5. Obergeschoss für eine temporäre Wohnnutzung auf drei Jahre zur Verfügung gestellt.
Das neue Quartier für Junge Flüchtlinge und StudentInnen –soll eine unkonventionelle, selbstbestimmte Art des Zusammenwohnens verschiedener Kulturen zu leistbaren Bedingungen ermöglichen.

Das Konzept wurde im Rahmen einer Kooperation mit dem österreichischen Beitrag zur Architekturbiennale ( siehe http://www.ortefuermenschen.at) durch das Architekturbüro the next ENTERprise-architects in Zusammenarbeit mit der Caritas Wien entwickelt.
Aus der Notwendigkeit Wohnraum für Flüchtige zu schaffen, Integrationspotential zu stärken und das Potential temporärer Leerständen innerstädtischer Büroimmobilien zu nützen, entwickelte tnE das Konzept „HAWI – temporäres experimentelles Wohnen“. Eine WG – Typologie mit Handlungsspielraum für die Bewohner im Innen und Außenraum, die weiterführend auch für ein breiteres Klientel als Ergänzung zum vorherrschenden Wohnungsmarkt weiterentwickelt wird.

Ausgehend von den Rahmenbedingungen bestehender Büroimmobilie wurde ein Raum im Raum Konzept erarbeitet, dass die Basisbedürfnisse für wohnen wie Schlafen/Privat, Hygiene, Kochen durch das Hinzufügen von „hybriden Raumelementen/Modulen“ (Hardware) bewerkstelligt und alle weiteren Flächen, gleich einer Brache ohne Funktionsbestimmung, als Handlungsraum zum aktiven und selbstbestimmten Definieren und Möblieren (Sortware) den Bewohner zur Verfügung stellt.
Nach Ablauf der Zeit, zB.: 3 Jahre, können die Module abgebaut und in einer anderen temporär nutzbaren Büroimmobilie wieder eingesetzt werden. Die Module beinhalten einen vorinstallierten Elektroanschluss, sind in sich voll funktionstauglich und werden an die bestehende Infrastruktur (Strom, Wasser, Abwasser) angedockt.

Artikelbild © tnE Architects